Uber in Bayern und Pooling in Leipzig?

Uber in Bayern

Nach fünf deutschen Großstädten probiert sich der amerikanische Fahrdienst Uber nun auf dem bayerischen Lande aus. Klingt so, als wäre das Projekt von Anfang an zum scheitern verurteit, Deutschlandchef Christoph Weigler spezifiziert aber: "Mit dem Pilotprojekt wollen wir verstehen, wie ein On-demand-Fahrservice auch in weniger dicht besiedelten Regionen (...) funktionieren kann." Der Dienst soll hierbei den ÖPNV oder das teure Taxi ersetzen, um am frühen Morgen zum Arzt im Nachbarort oder von der Feierei aus München wieder nach Hause zu kommen.

Der Fahrdienst wird gerade in fünf Orten im Speckgürtel der bayerischen Landeshauptstadt angeboten und soll als Test für drei Monate laufen.

 

Pooling in Leipzig

Ein weniger wirtschaftliches Konzept wird gerade bei uns in Leipzig ausprobiert: die Flexa-Kleinbusse der LVB, konzeptioniert vom Max-Planck-Institut. Diese Kleinbusse sollen ergänzend zum Stadtbus im Leipziger Norden agieren, der dort nur im Stundentakt verkehrt. Der einzige Unterschied zum Taxi: dieser Kleinbus fährt Haltestellen ab, die jedoch dicht an einander liegen; 108 Stück gibt es in den Stadtteilen Breitenfeld, Lindenthal und Wiederitzsch insgesamt.

Auch wenn es einige technische Anlaufschwierigkeiten gegeben hat, ist diese neue Option für viele Anwohner ein wahrer Segen. Das Testprojekt soll sechs Monate, also bis Mitte März 2020, laufen.

 

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