Gefährliche Applications

Benötigt eine Fitness-App wirklich Zugriff auf die Kamera? Und muss die Wasserwaagen-Anwendung wirklich den Kalender und die Kontakte lesen? Wie übergriffig eine App sein darf, sollten sich Smartphone-Nutzer vor der Installation gut überlegen.

Bereits bei der Installation kann das Lesen von Nutzerbewertungen erste Hinweise auf unseriöse Apps liefern. Dabei ist besonders auf die Textinhalte zu achten, weniger aber auf die Anzahl der Sterne bei der Bewertung. Häufig werden beim Download einer App die Berechtigungen, die eine App beansprucht, ignoriert. Dies kann fatale Folgen haben, vor allem wenn das Handy beruflich und privat genutzt wird.

Viele Apps greifen sich so ziemlich alle Daten vom Smartphone, die sie kriegen können - auch sensible. Dabei können hohe Kosten entstehen, über sogenannte Schadsoftwares, die über den Zugriff auf das Telefon Nummern anwählt oder SMS versendet. Häufig sagt schon die Art der Zugriffsrechte, die eine App verlangt, etwas über ihre Seriosität aus. Wenn die Anwendung zu viele Berechtigungen fordert, die nicht dem eigentlichen Zweck der App dienen, sollte diese gemieden werden. Zwar verlangen die meisten Apps grundsätzlich relativ viele Berechtigungen, oft aber sind diese nicht kritisch. Konsequentes Entziehen lautet daher im Zweifel die Devise.

Besonders für Anwender, die ihr Diensthandy auch privat nutzen, kann es zum Problem werden, wenn privat installierte Apps auf das Adressbuch oder andere sensible Daten der Firma zugreifen. Meist gibt hierzu spezielle Regelungen im Arbeitsvertrag und Arbeitnehmer könnten in Schwierigkeiten geraten, wenn Firmendaten missbraucht werden. Nutzer eines Diensthandys sollten deshalb besser beim Arbeitgeber nachfragen, welche Apps sie installieren dürfen. Ein kluger Arbeitgeber regelt das aber schon bei Ausgabe der Geräte oder mithilfe von Mobile Device Management.

Grundsätzlich sollten Nutzer bedenken, dass kostenlose Apps tendenziell mehr Berechtigungen einfordern, etwa um mehr Daten für Analyse- und Werbezwecke gewinnen zu können. Die Finanzierung von Gratis-Apps erfolgt häufig über die Auswertung des Nutzungsverhaltens auf dem jeweiligen Endgerät. Für den Nutzer ist kaum nachvollziehbar, zu welchem Zweck dies geschieht und was mit den abgegriffenen Daten passiert. Auch deshalb sollten Benutzer nicht mehr Apps als nötig installiert haben. Faustregel: Was man nicht braucht, wird deinstalliert.

Mit unserer MobiVisor-App können genau diese ungewollten Zugriffe auf sensible Daten verhindert werden. Als doppelter Schutz wird der Nutzer unserer MobiVisor-App bei Unauffälligkeiten sofort informiert. Wir bieten außerdem individuelle Anpassung an Kundenwünsche und eine leichte Bedienung. IOTIQ ermöglicht den Schutz der privaten und beruflichen Daten.

 

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